Bärenpark in Bern mit Blick auf das Berner Münster.

2 Stunden in Bern – Ein selbstgeführter Stadtrundgang (zu jeder Jahreszeit)

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Als ich Bern besuchte, war es kurz vor Weihnachten. Ich war in der Stadt, um eine Freundin zu treffen, und hatte ein paar Stunden Zeit. Statt also in einem Café zu sitzen und auf die Uhr zu schauen, entschied ich mich, die Stadt zu Fuss zu erkunden. Die festliche Stimmung, funkelnde Lichter und der Duft von Glühwein in den Gassen trugen zu der warmen, gemütlichen Atmosphäre bei, für die Bern so bekannt ist.

Auch wenn ich diesen Spaziergang im Winter gemacht habe, lässt sich die Route zu jeder Jahreszeit problemlos gehen – jede Saison verleiht der Stadt einfach einen etwas anderen Charakter.
So habe ich meine zwei Stunden in Bern verbracht.

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Und wenn dir Bern gefallen hat, entdeckst du vielleicht auch Zürich am liebsten zu Fuss

So habe ich meine zwei Stunden in Bern verbracht.

Du kannst die Google Map anklicken und direkt auf dein Handy herunterladen, damit du dich in Bern ganz entspannt orientieren kannst und garantiert nicht vom Weg abkommst.

Zwei Stunden in Bern – Google Map zum Herunterladen für eine selbstgeführte Stadttour.
Zwei Stunden in Bern – Google Map zum Herunterladen für eine selbstgeführte Stadttour.
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Start: Bahnhof Bern → Bus 12

Ich kam mit dem Zug am Berner Hauptbahnhof an und verliess ihn direkt Richtung Bus- und Tramhaltestellen auf der gegenüberliegenden Seite.

Statt sofort loszulaufen, stieg ich in den Bus 12, der direkt durch die UNESCO-geschützte Altstadt fährt. Eine perfekte Möglichkeit, sich schnell zu orientieren, ohne Zeit oder Energie zu verlieren..

  • Bus 12 nehmen
  • Über die Nydeggbrücke fahren
  • Bei Bären-Graben aussteigen

Von hier aus bist du ideal positioniert, um deine Erkundung zu starten.

 

1. BärenPark & die Aare

Mein erster Stopp war der BärenPark, Heimat der berühmten Berner Bären.

Vom Park aus ging ich hinunter zur Aare. Entlang dieses Abschnitts gibt es viele kleine Fotospots, mit der Altstadt, die sich über dem Fluss erhebt.

Selbst an einem grauen Wintertag ist es wunderschön. Im Sommer wirkt diese Gegend komplett anders – dann schwimmen Einheimische in der Aare und verweilen an den Ufern.

An einem heissen Sommertag mit der Familie auf der Aare zu treiben steht noch ganz oben auf meiner Bucket List für die Schweiz.

Blick auf die Stadt Bern im Winter mit der Nydeggbrücke und der Aare.
Fotospot nahe dem Rosengarten in Bern mit Blick auf die Nydeggbrücke und die Aare.

2. Zurück durch die Altstadt schlendern

Vom Fluss aus ging es wieder hinauf in die Altstadt, wo ich mir Zeit nahm, durch die Gassen zu schlendern.

Zwei Strassen, die ich immer empfehle:

  • Junkerngasse – elegant, ruhig und voller Charakter
  • Kramgasse – eine der bekanntesten Strassen Berns, gesäumt von Arkaden, Brunnen und historischen Gebäuden

Die überdachten Lauben sind ein riesiger Pluspunkt. Egal ob Regen, Schnee oder grosse Hitze – fast die gesamte Altstadt lässt sich wettergeschützt erkunden.

3. Münsterplatz & Berner Münster

Weiter ging es zum Münsterplatz, der sich nach den engen Gassen überraschend weit öffnet.

Hier steht das Berner Münster, die höchste Kathedrale der Schweiz.

Wenn du es zeitlich einrichten kannst, lohnt sich ein Besuch im Inneren auf jeden Fall. Die Öffnungszeiten variieren, besonders im Winter – bei meinem Besuch öffnete das Münster erst am Nachmittag.

Wenn du genug Zeit hast und die Stufen nicht scheust, wirst du beim Aufstieg auf den Turm mit einer der besten Aussichten über die Stadt belohnt.
Auch ohne hineinzugehen solltest du unbedingt hinter das Münster gehen – der Blick auf die Aare ist beeindruckend und wird von vielen übersehen.

Blick auf die Stadt Bern vom Münsterplatz im Winter mit der Aare.
Fotospot auf dem Münsterplatz in Bern während eines zweistündigen selbstgeführten Stadtrundgangs.

4. Zytglogge – Berns berühmter Uhrturm

Als Nächstes machte ich mich auf den Weg zur Zytglogge.

Dieser mittelalterliche Uhrturm gehört zu den Wahrzeichen Berns und ist definitiv einen kurzen Stopp wert. Wenn du zur vollen Stunde dort bist, kannst du das kleine Figurenspiel bestaunen. Auch eine Besichtigung im Inneren ist möglich – überraschend spannend, nicht nur für Geschichtsinteressierte.

5. Aussichtspunkt Kirchenfeldbrücke

Von der Zytglogge aus ging es weiter zur Kirchenfeldbrücke.

Das ist einer meiner liebsten Aussichtspunkte in der Stadt. Von hier hast du einen weiten Blick über die Aareschlaufe und eine tolle Perspektive auf das Bundeshaus. Perfekt für Fotos – und meist etwas ruhiger als die belebten Gassen der Altstadt.

Blick auf die Stadt Bern entlang der Aare in Richtung Berner Münster.
Blick von der Kirchenfeldbrücke in Richtung Rosengarten, Bärenpark und Berner Münster.

6. Bundeshaus – Das herz der Schweiz

Ich beendete meinen Spaziergang beim Bundeshaus, mitten im Zentrum der Stadt.

Je nach Jahreszeit wirkt der Platz ganz unterschiedlich:

  • Im Sommer sprudeln die Brunnen und Kinder spielen darin
  • Im Winter ist die Stimmung ruhiger und oft festlich
  • Im Dezember sorgen kleine Weihnachtsmärkte und Lichter für zusätzlichen Charme

Ein idealer Ort, um den Spaziergang zu beenden – zentral, lebendig und nahe an Cafés, falls du dich danach noch hinsetzen möchtest.

Optional: Aussicht vom Rosengarten

Wenn du noch Zeit oder Energie hast, empfehle ich dir einen letzten Stopp: den Rosengarten.

Wenn du noch Zeit oder Energie hast, empfehle ich dir einen letzten Stopp: den Rosengarten.
Statt bergauf zu laufen, nimm einfach:

  • Bus 10, in Richtung Ostermundigen, Rütibus Linie.
  • Aussteigen bei Rosengarten, Laubeggstrasse

Von hier aus hast du einen der schönsten Panoramablicke über die Berner Altstadt. Zu jeder Jahreszeit wunderschön – Rosen im Sommer, goldenes Licht im Herbst und klare, frische Sicht im Winter.

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Mehr Zeit in Bern – Die besten Hotels nahe der Altstadt

Wenn du etwas mehr Zeit hast und eine Nacht in Bern bleiben kannst, empfehle ich dir, ein Hotel direkt im Stadtzentrum zu buchen. Es gibt Unterkünfte für fast jedes Budget, und zentral zu wohnen macht es viel einfacher, die Altstadt am Abend zu geniessen – und am nächsten Morgen noch einmal ganz entspannt, bevor es voller wird.

Mein Tipp: Nutze beim Suchen unbedingt die Kartenansicht. So siehst du auf einen Blick, wo sich die einzelnen Hotels befinden, und kannst ganz einfach entscheiden, was besser zu dir passt – ruhige Seitenstrassen oder mitten im Geschehen.

Abschliessende Gedanken: So verbringst du 2 Stunden in Bern

Ich kam ohne grossen Plan nach Bern – einfach mit zwei freien Stunden vor einem Treffen mit einer Freundin – und wurde einmal mehr daran erinnert, warum diese Stadt so besonders ist und zu Recht die Hauptstadt der Schweiz ist.

Egal, ob du nur auf der Durchreise bist, auf einen Anschlusszug wartest oder einfach Lust hast, die Stadt zu entdecken: Dieser selbstgeführte Spaziergang ist eine entspannte Möglichkeit, das Beste von Bern zu sehen, ganz ohne Zeitdruck.

Mehr Schweizer Städteguides

Wenn dir Bern gefallen hat, wirst du Zürich ganz bestimmt auch lieben. Die Stadt eignet sich perfekt zum Erkunden zu Fuss – mit einer tollen Mischung aus Geschichte, Spaziergängen am Wasser und lebendigen Gassen in der Altstadt.

Und warum dort aufhören? Ergänze deine Route um Luzern und entdecke die Stadt bei einem selbstgeführten Rundgang zu ihren bekanntesten Sehenswürdigkeiten – Altstadt, Seepromenade und diese postkartenreifen Ausblicke inklusive.

Bleib am besten eine Nacht, und fahr am zweiten Tag hinauf auf die Rigi. Schon die Anreise ist Teil des Erlebnisses, und die Aussicht von oben ist der perfekte Abschluss für deinen Schweizer Städtetrip.

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Ich hoffe, dass dir die hier geteilten Informationen bei der Planung deines 2-stündigen Besuchs in Bern hilfreich sind.
Falls ich etwas vergessen habe oder du noch Fragen hast, hinterlasse sie gerne unten in den Kommentaren – so können auch andere Leserinnen und Leser an der Unterhaltung teilnehmen und von deinen Fragen profitieren.

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